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Jugendstil in Hirschberg

Das Riesengebirgsmuseum in Hirschberg zeigt noch bis zum 3. Dezember eine Sonderausstellung zum Thema „Jugendstil in Hirschberg. Ein Bild der Stadt und der Epoche“. Präsentiert wird die Hirschberger Architektur der Jahrhundertwende. Historische Pläne, Zeichnungen und Bilder der Architektur werden in der Ausstellung durch Nachbildungen typischer Jugendstilwohnräume ergänzt.

Riesengebirgsmuseum in Hirschberg, ul. Jana Matejki 28

Cranach in aller Munde 

Der Goldschatz von Neumarkt
3. Oktober bis 30. Dezember

Am 3. Oktober wird im Breslauer Nationalmuseum die Ausstellung „Goldschatz von Neumarkt“ eröffnet. Präsentiert wird u. a. die einzigartige goldene Krone aus dem 14. Jahrhundert, sowie Schmuck und Münzen des 1985 während der Bauarbeiten am Stadtrand von Neumarkt geborgenen Schatzes. Die Damen-Krone war ein Hochzeitsgeschenk und ihre wohl letzte Besitzerin war Blanka de Valois, die erste Frau des böhmischen Herrschers Karl IV von Luxemburg, die 1348 verstorben war. Der Goldschatz von Neumarkt wird noch bis Ende Dezember präsentiert.

„Cranach in aller Munde“
31. Oktober bis 30. Dezember

Das Nationalmuseum zu Breslau bringt sich im Reformationsjubiläum mit einer Sonderausstellung ein. Vom 31. Oktober bis Ende Dezember wird der Einfluss der Cranach-Familie auf die Verbreitung der lutherschen Lehre in  Schlesien präsentiert. Gezeigt werden museumseigene Exponate wie Radierungen zu Luthers Bibelübersetzung, Grafiken und Skizzen für Epitaphe. Aus Beständen der Universitätsbibliothek zu Breslau wurden Handschriften und Erstdrucke u. a. von der Luther-Bibel, Hauspostillen schlesischer Pastoren und Porträts wichtiger Breslauer Bürger zusammengestellt. Das Breslauer Diözesanmuseum stellte für die Sonderausstellung das berühmte Gemälde der „Madonna unter den Tannen“ von Lucas Cranach dem Älteren von 1510 zur Verfügung. Cranach soll das Bild als Auftragsarbeit für den  Breslauer Dom geschaffen haben. Die Ausstellung zeigt auch eine Dokumentation von Werken, die nicht in unsere Zeit überdauerten, bis Kriegsende jedoch zu den Beständen der Breslauer Sammlungen gehörten.

Auf ein neues Leben
12. November bis 11. März 2018

„Auf ein neues Leben. Juden in Niederschlesien 1945-70“ heißt eine Ausstellung im Nationalmuseum zu Breslau. Dokumentiert wird das jüdische Leben in Niederschlesien nach Kriegsende. Präsentiert werden Dokumente aus Beständen der Judaistik-Fakultät der Universität Breslau, der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Juden in Polen, des Jüdischen Historischen Institutes „Emanuel Ringelblum“ aus Warschau, des Warschauer POLIN-Museums sowie des Ossolineums und des Zentrums „Erinnerung und Zukunft“ aus Breslau. Ergänzt wird die Ausstellung durch Fotos aus Privatarchiven niederschlesischer Juden, darunter Dokumente des Alltagslebens wie Plakate oder Ankündigungen über Veranstaltungen der jüdischen Organisationen.

 

 

 

www.muzeumtkactwa.pl 

Friedrich Iwan – ein Künstler der Berge

Am 21. Oktober eröffnet das Webermuseum in Landeshut in Schlesien (Kamienna Góra) eine Ausstellung zum 50. Todestag von Friedrich Iwan (1889-1967). Gezeigt werden 300 Werke des Absolventen der Kunstakademien in Breslau und Berlin.

Friedrich Iwan lebte in Schmiedeberg im Riesengebirge (Karkonosze), Hirschberg (Jelenia Góra), in Schlitz ( Vogelsbergkreis) und Wangen im Allgäu und überall dort war er auch künstlerisch unterwegs. Berge und Täler waren sein liebstes Motiv. Präsentiert werden Iwans Werke aus den Riesengebirgsmuseen in Hirschberg und Hohenelbe (Vrchlabi), dem Rathaus in Fünfkirchen (Pec) und dem Webermuseum in Landeshut sowie aus privaten Sammlungen. Ob Riesengebirgslandschaften oder die Alpen, Iwans Lieblingsmotiv spielt auf allen ausgestellten Aquarellen, Zeichnungen und Ölgemälden die Hauptrolle. Iwan war Meister der kolorierten Radierung und der Winterlandschaften. Mit großer Leidenschaft verewigte er die geheimnisvolle, magische, manchmal bedrohlich wirkende Berglandschaft. Man sagte ihm nach, er würde die Berge so gut kennen, wie ein Landwirt seinen Acker. Er war auch leidenschaftlicher Skiläufer und liebte den Winter in den Bergen. Er war ein berühmter Künstler und seine Motive zierten viele Postkarten, die in jeder Riesengebirgs-Baude zu kaufen waren. Seine Zeichnungen findet man in zahlreichen Bergführern und im „Wanderer im Riesengebirge“ besonders aus den Jahren 1923-39.

Zu den Besonderheiten der Ausstellung gehören auch Iwans Miniaturen, die er in der Frontpost an seine Eltern während des Ersten Weltkriegs zeichnete.

An der Gestaltung der Ausstellung wirkten Silke Findeisen vom Haus Schlesien in Königswinter sowie Anna Szczodrak und Agata Kempiak vom Riesengebirgsmuseum in Hirschberg mit. Ihre Sammlungen stellten Markus Kawaletz, Cezary Romaczyk, Jan Rudnicki und Arkadiusz Ciejakow zur Verfügung.

Oberschlesischer Engel der Barmherzigkeit. Eva von Tiele-Winckler

Ab 13. September in der Volkshochschule im Willy-Brandt-Haus, Herzogswall 17, Recklinghausen

Sie wurde vom Oberschlesischen Landesmuseum anlässlich des Beuthener Heimattreffens in Recklinghausen präsentiert. Zur Ausstellung ist der Katalog jetzt auch auf Deutsch erschienen: Izabella Wójcik-Kühnel. Oberschlesischer Engel der Barmherzigkeit. Eva von Tiele-Winckler. Über das Leben Mutter Evas aus Miechowitz. Düsseldorf 2017.

 

 

Kann Spuren von Heimat enthalten

12. November 2017 bis 18. Februar 2018, Oberschlesisches Landesmuseum, Ratingen

Eine Ausstellung über Essen und Trinken, Identität und Integration im östlichen Europa. Über Jahrhunderte entwickelten die deutschen Bewohner in jedem Land und jeder Region eigene Rezepte für Speisen und Getränke. Urtypisch und bis heute beliebt sind z.B. Königsberger Klopse und Marzipan, Schlesische Süßspeisen aus Mohn oder Streusel oder böhmische Knödel. Vielerorts ließen und lassen sich die kulinarischen Grenzen nicht mehr eindeutig ziehen. Die Ausstellung des Haus des Deutschen Ostens aus München zeigt wie viel von dieser kulinarischen Vielfalt nach Flucht und Vertreibung den Weg ins Deutschland der Nachkriegszeit gefunden hat.